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Roter Reis
als Cholesterinsenker
FARBE AUF DEM TELLER - aus weißem Reis, der durch den Schimmelpilz Monascus purpureus fermentiert wird, wird roter Reis - oder besser rot fermentierter Reis. Neben seinen schon lange bekannten farb- und geschmackgebenden Eigenschaften ist auch ein positiver Einfluss auf den LDL- Cholesterinspiegel erwiesen.
Nicht zu verwechseln ist rot fermentierter Reis mit roten oder rotschaligen Reissorten. Andere Bezeichnungen sind Rotschimmelreis, chinesisch Xuezhikang oder Angkak, getrocknet und gemahlen ist er als rotes Reismehl (chinesisch Hong Qu) bekannt.

In die Liga der Superfoods schaffte es rot fermentierter Reis, seit in Studien belegt werden konnte, dass er den LDL-Cholesterinspiegel senkt. Verursacht werden diese lipidsenkenden Effekte vor allem durch Monacoline. Monacolin K ist identisch mit dem als Arzneistoff zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte verwendeten Lovastatin. Roter Hefereis ist eine traditionelle chinesische Zubereitung aus gekochtem, weißem Reis, der durch den zugesetzten Schimmelpilz fermentiert wird. Dabei entstehen der typische, intensiv rote Farbstoff und viele andere aktive Substanzen. Achten Sie auf gute Qualität, denn durch unsachgemäße Fermentation können auch toxische Stoffe (Mykotoxin Citrinin) entstehen.

In China und anderen asiatischen Ländern wird roter Hefereis seit Jahrhunderten als Würzmittel und Konservierungsstoff für Lebensmittel, aber auch zum Färben von Fleisch - z.B. der traditionellen Pekingente - verwendet. In der traditionellen chinesischen Medizin findet er Einsatz zur Verbesserung von Verdauung, Durchblutung und zur Stärkung des Herzens.

In Europa kennen wir roten Hefereis vor allem als Nahrungsergänzungsmittel gegen einen überhöhten (Gesamt-/LDL-) Cholesterinspiegel, einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er wirkt ebenso wie Statine (z.B. Simvastatin oder Atorvastatin) und ist eine natürliche Alternative zur Primärversorgung bei mäßig erhöhten Cholesterinwerten oder für Menschen, die keine Statine einnehmen wollen oder unter Nebenwirkungen von Statinen leiden.

Die Wirksamkeit zur Senkung des LDL-Cholesterin-, Gesamtcholesterin- und Triglyceridspiegels von rotem Hefereis ist durch viele Studien belegt. Er reduziert den LDL-Cholesterinspiegel um 25 bis 40 %, vergleichbar mit Lovastatin (20 - 40 mg pro Tag). Wichtig für die Wirkung ist die erforderliche Dosis von 10 mg Monakolin K pro Tag, wie es für ein Roter Reis- Nahrungsergänzungsmittel gefordert wird. Weiters werden dem Hefereis antioxidative, entzündungshemmende und blutdrucksenkende Wirkung, eine Hemmung der Arteriosklerose sowie eine Verringerung der Insulinresistenz zugeschrieben.

Kaum Nebenwirkungen

In der Regel treten kaum Nebenwirkungen auf, selten kommt es zu Muskelschmerzen und Krämpfen, wie sie ja häufiger bei Einnahme von Statinen vorkommen. Eventuelle Nebenwirkungen sind Magen-/Darmbeschwerden und Kopfschmerzen. Die in der roten Reishefe enthaltenen Monacoline sind in in ihrer Wirkung vergleichbar mit Statinen, verursachen aber in der Regel keine Probleme, da die Dosis geringer ist, sie besser wasserlöslich sind und es sich darüber hinaus um einen Komplex von bioaktiven Substanzen und nicht um eine isolierte Substanz handelt.

Die Kombination mit anderen Naturstoffen wie Fischöl, (löslichen) Ballaststoffen, Policosanol oder Berberin kann die Wirksamkeit sogar noch verbessern.

ACHTUNG: Nicht anwenden
  • bei Überempfindlichkeit gegen Reis oder Hefe
  • in Schwangerschaft und Stillzeit
  • bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen
  • bei hohem Alkoholkonsum
  • als pflanzliche Ergänzung bei Einnahme von Lipid- oder Cholesterinsenkern!
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